Duckstein-Festival in Binz auf Rügen
Die drei K's des Live-Musik-Festival – „Kunst, Kultur & Kulinarisches“
Das Ostseebad Binz auf der Sonneninsel Rügen verwandelt sich anlässlich des Duckstein-Festivals in diesem Jahr bereits zum 5. Mal in einen stimmungsvollen Ort mit hochklassiger Live-Musik und einem bunten Kulturprogramm, frei nach dem Festival-Motto „Kunst, Kultur & Kulinarisches“.
Das seit Jahren in Hamburg, Kiel und Lübeck erfolgreiche Duckstein-Festival begeistert seit 1997 auf der nordischen Insel die kultur- und genussbegeisterten Insulaner und Touristen. Vom 6. bis 11. September werden Künstler aus den Bereichen Jazz, World-Musik und Soul wieder den Kurplatz in Binz mit ihren sanften, aber auch temperamentvollen Klängen erfüllen. Außerdem erwartet die Besucher am Brunnen-Rondell direkt an der Strandpromenade ein Programm aus Aufsehen erregender Jonglage, einzigartiger Trapez-Kunst und anspruchsvoller Comedy.
Bekannt wurde das Festival auch durch sein vielfältiges gastronomisches sowie künstlerisches Angebot. Verschiedene Stände mit bildender Kunst und hochwertigen Accessoires bereichern in diesem Jahr wieder die Atmosphäre des Festivals. Angebote von Weinlokalen, Restaurants und Hotels sorgen für die passende kulinarische Unterstützung und für das leibliche Wohl der Festival-Besucher.
Der September im Zeichen der Bäderarchitektur
Mit Wissen und Witz der Blütezeit, dem Niedergang und Wiederaufbau auf der Spur
Das Ostseebad Binz ist berühmt für seine einzigartig schöne Bäderarchitektur. In keinem anderen Ort an der Ostseeküste finden sich so viele Beispiele der Stilrichtung, die eigentlich gar keine ist. Bei täglichen Führungen erfahren Besucher im September, dem „Monat der Bäderarchitektur“, mehr über die prachtvoll verzierten Villen und illustren Gäste, die damals in Binz logierten. Neu in diesem Jahr sind Quiz-Wanderungen, bei denen Kinder von etwa 10-16 Jahren Details an Häusern wiederfinden sollen. Finde die Türmchen im typischen Jugendstil! Während sie Gebäudedetails im Ortsbild wiederfinden sollen, die sie zuvor auf Fotos angesehen haben, lernen sie spielerisch die Bäderarchitektur kennen. Einheimische erzählen zudem in Vorträgen kompetent und witzig von Blütezeit, Niedergang und Wiederaufbau nach 1989.
Die Insel Rügen und das Seebad Binz wurden im späten 19. Jahrhundert zum Geheimtipp – vor allem gut betuchte Berliner und Hamburger ließen sich hier in einem unbeschwerten Stilmix aus Klassizismus, Neobarock und Jugendstil Feriendomizile und Logierhäuser erbauen. Typisch für die weißen Villen sind die zahlreichen Loggien, Erker, offenen Balkone, Türmchen und filigranen Veranden. Mit Tatendrang und Gespür für historische Substanz haben die Binzer in den vergangenen 20 Jahren die Häuser im Ortskern und an der Strandpromenade saniert, so dass diese längst wieder im alt-neuen Glanz erstrahlen. Eine Fotoausstellung im Haus des Gastes dokumentiert u.a. den Zustand der Bäderstil-Villen vor und nach der Rekonstruktion.
Ein bauliches Kontrastprogramm wird vom 8. bis 11. September geboten: Vorträge und eine Ausstellung informieren über die futuristischen Hyparschalen-Konstruktionen des international bekannten Architekten Ulrich Müther (1934–2007). Er ist berühmt für seine ebenso extravaganten wie filigranen Bauten aus vorgegossenem Beton und schuf 1981 eine Rettungsstation für den Binzer Ostseestrand, in dem heute geheiratet werden kann.
Das komplette Veranstaltungsprogramm unter www.ostseebad-binz.de.